Holunderblütensirup

Ab nächster Woche ist es wieder soweit: Holunderblütensirup aus Mariannes Gärtchen…
“Vor dem Holder soll man den Hut ziehen”, so heisst es im Volksmund ehrfürchtig. Der Schwarze Holunder ist eine der ältesten und wertvollsten Heilpflanzen in unseren Breitengraden. Im Zuge des wiederentdeckten natürlichen Gesundheitsbewusstseins hat er in den letzten Jahren enormen Auftrieb erhalten.
Reife Holunderbeeren weisen einen hohen Gehalt an Vitamin A, B und C sowie Kalium auf. Aus ihnen kann man Wein, Likör, Mus, Gelée oder Konfitüre zubereiten. Der Wein ist im Geschmack herb und löscht angenehm den Durst.
Eine bekannte Zubereitungsform für die Blüten sind hausgebackene Holunderblüten. Dabei werden die Schirmrispen in einen dünnflüssigen Teig aus Mehl, Eiern und weiteren Zutaten getaucht und anschließend gebraten oder frittiert. Aus den Blüten wird auch der Holunderblütensirup und -sekt hergestellt.
Die Beeren des Schwarzen Holunders enthalten den violetten Farbstoff Sambucyanin. Dieser Farbstoff wurde früher zum Färben von Haaren, Leder oder auch Rotwein eingesetzt. Nachdem die Lebensmittelindustrie immer höhere Ansprüche an Färbemittel stellt, gewinnt dieser natürliche Farbstoff heute wieder an Wert. Er wird für Süssigkeiten oder Molkereiprodukte in der Lebensmittelindustrie, sowie auch in der Textilindustrie verwendet.
In der Antike galt die Pflanze als wichtige Arznei, und heute noch ist der Schwarze Holunder eines der bekanntesten Volksheilmittel. Er stützt das Immunsystem, gilt als wirkungsvolles Blutreinigungsmittel, wird zur Darmregulierung, Schmerzbekämpfung und vor allem bei Fieber und Erkältungskrankheiten erfolgreich eingesetzt.
Altbekannt ist der Tee aus Holunderblüten, Rinde oder Holunderblütensirup, der schweisstreibend wirkt und bei Grippe und Erkältungskrankheiten sowie auch bei Nieren- und Blasenleiden Verwendung findet.

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